Sudoku – Der Denksport für Tüftler

Sudoku ist seit den 1980er Jahren auch bei uns bekannt und sorgte für einen Siegeszug unter all jenen, die sich dieser besonderen Herausforderung stellen wollen. Geht es doch darum, 81 Felder in jeweils neun Reihen und Spalten mit Ziffern von 1 bis 9 zu füllen. Jede darf hier in einer Reihe, einer Spalte oder einem Unterquadrat nur einmal enthalten sein. Eine kniffelige Aufgabe! Das Rätsel ist schwieriger, je weniger Ziffern bereits vorausgefüllt sind. Außerdem existieren mehrere Varianten, die gewisse Eigenheiten besitzen.

Mittlerweile kann man auch schon Sudoku online spielen. Die Vorteile liegen auf der Hand: So hat man jederzeit „Nachschub“ für dieses interessante Hobby

Die Bezeichnung ist übrigens eine Abkürzung der japanischen Formulierung „Ziffern dürfen nur einmal vorkommen“. Der Name ist also Programm. Die Ursprünge dieses Rätsels gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück, möglicherweise gibt es auch schon weit ältere Varianten, die als Vorläufer gelten könnten. 1979 entwickelte auf jeden Fall der US-Amerikaner Howard Garns die moderne Form als „Number Place“.

Weltberühmt wurde der Denksport durch „Papa Sudoku“: Der Maki Kaji war der Namensgeber des Rätsels und sorgte mit seinem Verlag dafür, dass es rund um den Globus enorm beliebt wurde. Der Japaner starb übrigens im August 2021 im Alter von nur 69 Jahren.

Prominente Sudoku-Fans

Es gibt zahlreiche Anhänger dieser Aufgaben, die einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen. Legendär zum Beispiel die Bilder im Live-TV als der damalige deutsche Finanzminister 2012 im Bundestag ein Sudoku am Tablet löste, während im Plenum über Finanzhilfen für die marode griechische Wirtschaft diskutiert wurde. Auch andere Promis gehören zu den Fans des Denksports, wo sich regelmäßig bei großen Bewerben tausende von Teilnehmerinnen und Teilnehmern treffen.

Ganz ohne Zweifel ist Sudoku ein spannender Zeitvertreib, der die grauen Zellen fordert. An sich sind die Regeln selbst blutigen Anfängerinnen und Anfängern rasch klar. Doch man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass man dabei die Logik einsetzen muss und nicht raten darf. Denn sonst macht die Sache wenig Sinn. Man sollte immer das Große Ganze überblicken, denn nur so schafft man ein Sudoku richtig zum Ende zu bringen.

Tipps für den Sudoku-Erfolg

Es gibt zahlreiche Experten, die zuerst ein Überfliegen der Felder empfehlen. Dabei wird zuerst einmal die Lage „gepeilt“ und man sucht nach jenen Feldern, wo genau eine Ziffer noch fehlt und so arbeitet man sich dann doch um einiges rascher durch die Aufgabe, als bei einem „Chaos-System“, wo man ohne Plan an die Sache herangeht. In jedem Fall ist bei Sudoku jede Menge Spaß garantiert, den man auf besonders intelligente Art und Weise verbringen kann.