Weihnachtsgeschenke auf Raten kaufen

Die Weihnachtssaison hat offiziell begonnen. Die ersten Radiosender spielen „Last Christmas“, und die Christbaumkugeln stehen in den Regalen. Es ist also an der Zeit, sich über den Gabentisch Gedanken zu machen. Für hochpreisige Geschenke bieten immer mehr Geschäfte Finanzierungsoptionen an. Aber was ist zu beachten? Und für welche Geschenke lohnt sich die Finanzierung wirklich?

Deutsche kaufen Technik

(Foto: ©istock.com/shansekala)
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Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Schlitten und Puppen auf dem Wunschzettel standen. Bereits die Kleinsten wünschen sich Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen zu Weihnachten. Und auch für den Partner oder die Eltern greifen wir immer häufiger zu Geschenken aus der Technikabteilung.

Die Sache hat oft einen Haken – nämlich den Preis! Denn wenn Oma, Opa, die Kinder, der Mann und Großtante Erna beschenkt werden, ist das Budget schnell aufgebraucht. Ein Weg, alle mit den passenden Geschenken glücklich zu machen, ist die Finanzierung der Waren. Dafür kommen mehrere Optionen infrage:

  • Kreditkarte
  • Raten-Kredit von der Bank
  • Raten-Kredit vom Händler
  • 0%-Finanzierung vom Händler

Finanzierung mit Kreditkarte

Die Kreditkarte ist für viele der einfachste Weg, die Extrakosten aus der Weihnachtszeit zu decken. Denn nicht nur Geschenke wollen bezahlt sein. Auch das Festessen für die Feiertage oder die Ferienunterhaltung für die Kinder gehen schnell ins Geld. Für hohe Summen ist die Kreditkarte oft jedoch die teuerste Variante. Die Zinsen sind im Vergleich zu andere Kreditprodukten nennenswert hoch.

Finanzierung mit einem Raten-Kredit von der Bank

Immer mehr Banken bieten leicht zu erhaltende Sofortkredite an. Sie lassen sich online sichern, und das Geld ist innerhalb kurzer Zeit für den Verbraucher verfügbar. Wer bereits mehrere Kredite unterhält, der hat es unter Umständen schwer, hier ein passendes Angebot zu finden. Auch sind die Kreditkosten für geringe Kreditsummen unter 500 Euro nicht immer günstig.

Raten-Kredit vom Händler

(Foto: ©istock.com/WDnet)
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Händler-Kredite erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind relativ leicht erhältlich und auf die benötigte Kreditsumme maßgeschneidert. Wird ein Fernseher für 250 Euro gekauft, ist die Kreditsumme auf den Kaufpreis ausgelegt. Die Angebote sind oft sehr gut und können sich häufig mit den Kosten für Ratenkredite von der Bank messen.

0%-Finanzierungen vom Händler

Die beste Option ist ohne Frage der 0%-Kredit. Dieser erlaubt es dem Verbraucher, die Waren in mehreren Raten und ohne Zusatzkosten abzubezahlen. Die Vergabe ist ein wenig aufwendiger als für klassische Ratenmodelle. Wer eine saubere Schufa hat und ein geregeltes Einkommen nachweisen kann, hat jedoch selten Probleme, diese bequem Art der Zahlung in Anspruch zu nehmen.

Wann lohnt sich der Geschenkekauf auf Kredit?

Grundsätzlich ist die individuelle Finanzsituation entscheidend. Unbedingt darauf verzichten, hochpreisige Geschenke zu finanzieren, wenn dies auf lange Sicht finanzielle Probleme verursachen kann! Darüber hinaus ist die Finanzierung vor allem für hochwertige Waren sinnvoll, die langfristig zum Einsatz kommen. Ein klassisches Beispiel dafür ist eine Kamera-Finanzierung. Gute Kameras mit moderner Ausstattung bringen schnell ein paar Hundert Euro auf den Kassenbon. Dafür erhält man ein Geschenk, das lange Zeit gute Dienste leistet.

Und wenn das Geld nicht reicht, um die größten Geschenke zu kaufen, dann bleibt immer noch die besinnliche Zeit mit der Familie, in der man unbezahlbare Erinnerungen schaffen kann.