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007 – Das große James Bond-Special zum Top-Geheimagenten

Der beste 007-Darsteller
Viele halten Sean Connery für den einzig „wahren“ 007-Darsteller. Immerhin war er der erste und prägendste Bond. Aber auch für die anderen Schauspieler sprechen verschiedene Argumente:

George Lazenby: Er könnte – wenn ihn die Presse nicht ständig mit Connery verglichen hätte – ein Spitzendarsteller sein. Leider machte er den Fehler, nach dem ersten Film „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ nicht weiter zu arbeiten. Dadurch verschwand er in der Versenkung und hatte als ernstzunehmender Schauspieler keine Chance.

Roger Moore: Er brachte mehr Witz in die Rolle und verzichtete dabei auf rohe Gewalt. Für die späteren Filme war er jedoch etwas zu alt.

Timothy Dalton: Der anerkannte Bühnenschauspieler versuchte sich als Brutalo-Bond. Irgendwie war er aber in der Rolle wohl nicht ganz glücklich. Außerdem schien er (bei Interviews und Pressekonferenzen z. B. im Wiener Rathaus) mit dem überwältigenden Feedback nicht ganz fertig zu werden.

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Pierce Brosnan: Der vielleicht am besten aussehende 007 setzt auf schwarzen Humor. Die Bond-Macher versuchten mit ihm (erfolgreich) einen neuen Agenten-Typus zu kreieren. Weniger Macho-Sprüche und erstmals starke Frauen an seiner Seite. Der Ire war in den 80ern als „Remmington Steele“ im Einsatz und spielte vor seinem Engagement als Bond in eingigen (mäßig erfolgreichen) Kinofilmen.

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Hintergründe zum britischen Geheimagenten:
Seit de 60er Jahren gilt der Name James Bond als Inbegriff des noblen, kultivierten Gentlemans mit dem geheimnisvollen Beruf, der ihn in alle Welt bringt, um dort die Bösewichte zu jagen. Obwohl dieser Superheld unter den Filmspionen jede Menge Enthüllungen schafft, gibt es doch noch einige Details, die wenig bekannt sind:

James Bond fährt nicht nur gerne Aston Martin (auch andere britische Marken wie beispielsweise der Range Rover Sport in den ersten beiden Daniel Craig-Filmen), sondern hat auch eine Vorliebe für italienische Sonnenbrillen der Marke Perso. Nach Pierce Brosnan hat auch Daniel Craig diese Tradition beibehalten.

Der Frauenschwarm ist immer gut darin, junge und hübsche Damen ins Bett zu bringen. In „Leben und sterben lassen“ mit Roger Moore verwendet 007 beispielsweise einen Kartentrick, um die unschuldige Solitaire (Jane Seymour) zu verführen.

Die Titelsequenz ist bei James Bond immer etwas besonderes und in Verbindung mit der passenden Musik haben diese Film-Teile den legendären Ruf der Bond-Streifen begründet. Egal ob Madonna „Die another day“ sang oder Sheena Easton „For your eyes only“ hauchte, immer spielte auch der Soundtrack eine wichtige Rolle bei 007. Übrigens schaffte nur eine Sängerin es, in mehr als einem Film eingesetzt zu werden: Shirley Bassey war sogar drei Mal zu hören: „Goldfinger“ (1964), „Diamonds are forever“ (1971) und „Moonraker“ (1979) wurden nicht zuletzt dank der außergewöhnlichen Stimme der gebürtigen Waliserin zum Hit.

James Bond wurde von seinem „Vater“ Ian Fleming übrigens nach einer realen Person benannt, allerdings diente nicht ein Spion als Vorbild, sondern ein Vogel-Forscher.

Laut den Romanen rund um den Geheimagenten 007 ist sein Geburtstag der 11. November 1920. Bond hat zumindest in der literarischen Vorlage einen Sohn namens James Suzuki, der Anfang 1964 zur Welt kam.

Der Blockbuster „Casino Royale“ mit Daniel Craig ist übrigens die insgesamt dritte Verfilmung des ersten Bond-Romans: 1954 war in den USA eine TV-Version gesendet worden und 1967 folgte eine Komödie mit David Niven, die allerdings nicht als „offizieller“ 007-Film zählt.

Welcher 007-Film ist der Beste? Gute Frage – schwere Antwort!
Für viele eingefleischte Bond-Fans ist „Im Geheimnis ihrer Majestät“ der beste Film. Dafür sprechen die interessante Story, die Action-Szenen, die „heißen“ Girls und die sensationellen Locations.

Andere sehen „Goldfinger“ oder das erste Bond-Abenteuer „Dr. No“ als besten Film. Kinogänger der letzten Jahre stehen mehr auf Brosnan und den „neuen“ 007. Natürlich werden die Filme immer aufwendiger und spektakulärer. Das gilt besonders für den „Jubiläumsbond“ „Stirb an einem anderen Tag“ (20. Film, 40. Jahr des Bestehens der 007-Reihe).

Wie auch immer, die James Bond Reihe ist erfolgreich, zeitlos und eine der wenigen Action-Serien, die einigermaßen ernstgenommen wird. Was die Ausstattung (also Set-Design etc.) angeht, ist 007 sicherlich führend in der Kinowelt.

Filmfehler in 007-Produktionen: Wo das Team gepatzt hat
Es gibt nur wenige Filme, die an so vielen verschiedenen Schauplätzen und mit einer so großen Anzahl an unterschiedlichsten Szenen gedreht werden, wie das bei James Bond immer schon der Fall war. Hier haben wir einige der auffälligsten Filmfehler und Patzer aus den 007-Streifen gesammelt:

Diamantenfieber: in der 15. Filmminute wird die alte Dame mit dem Doppelleben aus einem Kanal gefischt. Leider bewegen sich dabei die Augenlider der Schauspielerin deutlich sichtbar, als sie auf den Rücken gedreht wird und ihr ein Mann mit der rechten Hand über das Gesicht fährt. Ein Filmfehler wurde vom Team mit einem Trick kaschiert: Während der nächtlichen Verfolgungsjagd in Las Vegas (Minute 64) steuert 007 seinen roten Sportwagen in eine schmale Gasse und überfährt eine Rampe, wodurch er nur noch auf den rechten Rädern unterwegs ist. Leider passierte jedoch beim Drehen eine Panne und das Auto fuhr auf den linken Rädern wieder auf die Hauptstraße. Als dieses Problem im Schneideraum erkannt wurde, konnte man es nur noch durch einen Trick lösen: Die beiden Darsteller mussten sich auf die andere Seite lehnen, um eine weitere Rampe zu simulieren. (Cover: Amazon.de)

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