Downpipes im Trend: Abgasrohre für mehr Sportlichkeit beim Fahrzeug

Immer mehr Menschen legen großen Wert darauf, dass ihr Auto möglichst sportlich ausgestattet ist. Dabei spielen neben der Motorisierung auch zahlreiche Anbauteile eine Rolle. Dies können Felgen ebenso sein wie Spoiler oder auch Auspuffrohre, völlig egal ob diese für einen Neuwagen oder ein Fahrzeug aus Vorbesitzgeplant sind.

Tuning – ein teures Vergnügen?
Grundsätzlich sollte man sich Gedanken darüber machen, wie viel Geld man in die Extras beim Wagen stecken möchte. Denn hier gibt es ein riesiges Sortiment unterschiedlicher Hersteller, etwa bei den Downpipes für Abarth ebenso wie für VW. Gerade Auspuffanlagen können einige PS mehr an Leistung bringen und sorgen nicht selten für den optimalen Sound, sofern der Hersteller des Fahrzeugs hier vielleicht etwas zu konservativ unterwegs war und man eine Verstärkung der Geräuschkulisse wünscht.

Dass aufgemotzte Autos etwas Phantastisches sind, zeigt sich nicht nur an den Beispielen der üblichen Verdächtigen, wie den Supersportwagen, sondern auch bei den für Normalsterbliche leistbaren Modellen in den unterschiedlichsten Preiskategorien. Hier kann man mit diversen Mitteln etwas oder deutlich mehr erreichen und so den eigenen Wagen noch auf unterschiedliche Art und Weise personalisieren.

Was bringen Downpipes?
Manch ein Experte schwört auf überdimensionale Downpipes, denn sie gehören für Freaks beim Tuning genauso dazu wie eine Leistungssteigerung per Software-Eingriff bei der Fahrzeugelektronik. Der Begriff Downpipe wird für das Abgasrohr verwendet, das nach dem Turbolader und noch vor dem Mittelschalldämpfer angebracht ist. In der Regel sind ein oder sogar zwei Katalysatoren verbaut, ebenso wie ein Flexrohr. In Summe bekommt man mit einer Downpipe also eine Verbesserung des Durchzugs und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, lässt gar nichts an der Software des Wagens verändern und setzt nur auf einen Umbau der Hardware. Das ist zwar durchaus aufwändiger, erinnert aber an die Ursprünge der Automobilwelt, als die Fahrzeuge noch keine Elektronik besaßen und Meisterwerke der Ingenieurskunst waren, längst bevor die industrielle Massenfertigung einsetzte und Hightech die Kontrolle übernahm.

Günstige Zubehörteile aus dem Internet
Längst vorbei sind die Zeiten, wo man mühsam einen Händler nach dem anderen abklappern musste, um das Passende zu finden. Kataloge gibt es zwar noch in der herkömmlichen Form, leichter findet man sich aber im Internet zurecht, wo mit wenigen Mausklicks sämtliche Teile aufgespürt werden können und man sofort im Bilde ist, ob alles perfekt mit dem eigenen fahrbaren Untersatz harmoniert.

In jedem Fall kann man sich über ein optimal eingestelltes und hergerichtetes Auto lange freuen. So wird man damit auch häufig der Mittelpunkt so mancher Fachdiskussion im Familien- oder Freundeskreis sein. Denn irgendwann kommt die Sprache immer auf die PS-strotzende Boliden. (Foto: Pixabay.com/Public Domain)