Visionen für die Schule der Zukunft: Lehren und lernen in einem modernen Umfeld

Grundsätzlich ist das Thema Bildung für jeden wichtig, selbst wenn man davon nicht mehr unmittelbar betroffen sein werden. Allerdings wird es für die Kinder und Kindeskinder eine große Rolle spielen, unter welchen Bedingungen sie irgendwann einmal lernen.

Es ist anzunehmen, dass bis etwa bis zum Jahr 2030 die Schule vor allem viel stärker digitalisiert sein wird als dies heute der Fall ist. Die Regierungen und Bildungsministerien haben ja versprochen, Geld zu investieren und nicht nur schnelles Internet in den Bildungseinrichtungen zu installieren, sondern häufig auch jede Schülerin und jeden Schüler mit einem Notebook oder Tablet auszustatten. Damit werden bereits früh die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt, denn ein selbstverständlicher Umgang mit der modernen Technik ist extrem wichtig.

In den nächsten Jahren wird wahrscheinlich auch der Frontalunterricht in der jetzigen Form der Vergangenheit angehören. LehrerInnen sollen dann Inhalte mit den SchülerInnen gemeinsam erarbeiten, denn so werden diese auch besser aufgenommen.

Derzeit befinden sich die Schulen in einer Art Umstellungsphase. Viele althergebrachte Dinge sind zwar noch fast überall vorhanden, wie etwa die Einteilung des Unterrichts nach einem starren Zeitschema. Es gibt aber auch Bestrebungen, hier rasch Änderungen umzusetzen. Es wird wohl bald überall so sein, dass mehr projektorientiert unterrichtet werden kann und eine dementsprechende flexible Einteilung der Unterrichtseinheiten Realität ist. Warum soll man nicht eine Woche lang intensiv ein Thema in Physik behandeln und in der nächsten Woche den Schwerpunkt auf Mathematik oder Englisch setzen?

In den Klassenzimmern sind in den nächsten Jahren zahlreiche Änderungen nötig
In den Klassenzimmern sind in den nächsten Jahren zahlreiche Änderungen nötig

Neben Veränderungen im inhaltlichen Bereich muss die Schule der Zukunft vor allem auch auf eine zeitgemäße Ausstattung setzen. Dabei geht es nicht so sehr um die bereits erwähnte Technik, sondern um eine Umgestaltung der Klassenzimmer. Tische und Sessel müssen viel mehr den modernen Erkenntnissen der Ergonomie entsprechen. Und genau in diesem Bereich wünschen sich ja viele meine Kinder unbedingt Verbesserungen gegenüber dem Ist-Zustand. Es soll nicht so sein, dass die kommenden Generationen mit Haltungsschäden rechnen müssen, nur weil es unpassende Möbel gibt. Außerdem wird es nötig sein, etwas gegen zu wenig Bewegung zu unternehmen.

Diese erwähnten Umstellungen im schulischen Bereich kosten sicher nicht viel Geld, bringen aber wohl jede Menge Abwechslung in den Alltag und sorgen dafür, dass in Zukunft das Lernen sicher deutlich angenehmer ist und die Schülerinnen bzw. Schüler vielleicht besser motiviert sind als dies vielleicht zur Zeit der Fall ist. (Foto: Pixabay.com/Public Domain)