Telekinetische technische Spielereien

In den letzten Jahren hat es einige beeindruckende technische Erfindungen gegeben. Von stimm-aktivierten Handys bis zu Apps, welche augenblicklich von einer Sprache in die andere übersetzen, scheint es kaum noch Grenzen zu geben, was unsere technischen Spielereien anbetrifft.

 

Nun gibt es allerdings ein paar Erfindungen, welche durch telekinetische Fähigkeiten, eine verbesserte Erfahrung für den Anwender versprechen.

 

MindRDR

Google Glass

(Foto: „Google Glass“ von Kārlis Dambrāns lizenziert unter CC BY 2.0)

Eines der ersten Produkte, das telekinetische Fähigkeiten bietet, ist das MindRDR. Im letzten Jahr auf dem Markt erschienen, gestattet es dem Anwender, Fotos zu schießen und diese dann online zu teilen, alleine durch Gedankenübertragung

 

Um dies zu ermöglichen, muss der Anwender ein Headset-Gerät wie Google Glass tragen, welches über ein visuelles Digital Display verfügt und als eine Art transparenter Computer Bildschirm fungiert. Dieser wiederum ist verlinkt mit dem Neurosky EEG Biosensor.

 

Der Biosensor misst die Gehirnströme und übersetzt die Hirnaktivität dann in eine Reihe von verschiedenen Funktionen. Kontrolle erhält der Anwender durch einfache Methoden der Konzentration und Entspannung.

 

Und durch die Entwicklung einer neuen App namens ”The Place” bedeutet dies, um ein Bild zu machen – alleine durch die Kraft des Verstandes, braucht man sich nur stark genug auf ein Objekt zu konzentrieren. Solange bis auf dem visuellen Display eine Linie im oberen Bereich des Schirms erscheint, und – et voila! – die Aufnahme ist gemacht.

 

Sobald dies geschehen ist, wird der Anwender zu einem weitern Bildschirm geleitet, wo man die gemachte Aufnahme anschauen und durch Konzentration entweder verwenden oder durch Entspannung verwerfen kann.

 

Applikation

Google Glass 2

(Foto: „Glass across the country“ von Ted Eytan lizenziert unter CC BY 2.0)

Auch wenn es auf den ersten Eindruck nur wie eine Spielerei erscheint, so hat es doch eine Reihe von nachdenklich-stimmenden Applikationen.

 

In erster Linie bietet es die befreiende Möglichkeit für Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen, wie dem Gefangensein-Syndrom oder Quadriplegia, Entscheidungen zu treffen und sich mit der Welt durch Gedankenkraft zu verständigen.

 

Und dies würde sich nicht nur auf das Fotografieren beschränken. Durch die weitere Entwicklung des Geräts für mehr als nur bloße “ja” und “nein” Kommandos, könnte es für Einkäufe im Internet sowie auch zur Kommunikation genutzt werden.

 

Und es würde natürlich auch im Bereich der Spiele viele Vorteile bringen, wenn man allein durch telekinetische Fähigkeiten aus einer großen Auswahl an einfachen und funktionellen Spielen wie z. B bei SpinPalace wählen könnte.

 

Warnungen

Wie bei jeder neuen Erfindung von Technologie gibt es auch immer versteckte Risiken. Viele befürchten eine Verletzung der Privatsphäre durch ein Gerät, welches ohne Schwierigkeiten geheime Aufnahmen von anderen ohne die Zustimmung der Person machen kann. Und Google Glass musste sich vor kurzem der Kritik stellen, dass ihr Produkt schädlich für die Augen des Anwenders sein könnte.

 

So bleibt es nun wohl abzuwarten, wie sich dieser Bereich der Technologie weiterentwickeln wird und wie die Verbraucher darauf reagieren werden.