Technische Spielereien und ihre Auswirkung

In den letzten Jahren hat es einige beeindruckende technische Erfindungen gegeben, die die Trends der nächsten Jahrzehnte gesetzt haben. Von stimm-aktivierten Handys mit Kameras, die eine Auflösung ähnlicher einer DSLR ermöglichen bis hin zu Apps, die innerhalb weniger Augenblicke von einer Sprache in die andere übersetzen, scheint es kaum noch Grenzen zu geben, was die moderne Hightech angeht.

Nun gibt es allerdings sogar ein paar Neuerungen, welche durch telekinetische Fähigkeiten eine verbesserte Erfahrung für den Anwender versprechen.

MindRDR
Eines der ersten Produkte, das telekinetische Fähigkeiten bietet, ist das MindRDR. Sie gestattet es dem Anwender, Fotos zu schießen und diese dann online zu teilen, alleine durch Gedankenübertragung und ohne kompliziertes, manuelles Verschicken oder Uploaden.

Um dies zu ermöglichen, muss der Anwender ein Headset-Gerät wie Google Glass tragen, welches über ein visuelles Digital Display verfügt und als eine Art transparenter Computerbildschirm fungiert. Dieser wiederum ist verlinkt mit dem Neurosky EEG Biosensor.

Der Biosensor misst die Gehirnströme und übersetzt die Hirnaktivität dann in eine Reihe von Funktionen. Kontrolle erhält der Anwender durch einfache Methoden der Konzentration und Entspannung, wobei dafür etwas Training nötig ist, bis das Ganze perfekt klappt.

Durch die Entwicklung einer App namens ”The Place” bedeutet das folgendes: Um ein Bild zu machen und zwar alleine durch die Kraft des Verstandes, braucht man sich nur stark genug auf ein Objekt zu konzentrieren. Das ist nötigt solange bis auf dem visuellen Display eine Linie im oberen Bereich des Schirms erscheint, – et voila! – die Aufnahme ist gemacht.

Sobald dies geschehen ist, wird der Anwender zu einem weitern „Bildschirm“ geleitet, wo man die gemachte Aufnahme anschauen und durch Konzentration entweder verwenden oder durch Entspannung verwerfen kann. Das Ganze klingt im ersten Moment kompliziert. Wenn man den Dreh allerdings heraus hat, passiert das intuitiv.

Applikation
Auch wenn es auf den ersten Eindruck nur wie eine Spielerei erscheint, so ergibt sich dadurch doch eine Reihe von nachdenklich-stimmenden Applikationen mit enormem Potenzial für die nächsten Jahre.

In erster Linie bietet sich so die befreiende Möglichkeit für Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, wie dem Gefangensein-Syndrom oder Tetraplegie. Entscheidungen können von diesen Personen besser getroffen werden und sie können sich mit der Welt alleine durch Gedankenkraft verständigen, sofern die Informationen dann entsprechend für andere sichtbar gemacht werden, etwa in Form einer Textanzeige oder als Audiosignal.

Durch die weitere Entwicklung des Geräts für mehr als nur bloße “ja” und “nein” Kommandos, könnte es für Einkäufe im Internet genutzt werden oder auch als Tool im Entertainment-Bereich. Filme ließen sich abspielen, Songs und auch das Gaming hätte zusätzliche Möglichkeiten.

Und es würde natürlich auch im Bereich der Spiele viele Vorteile bringen, wenn man allein durch telekinetische Fähigkeiten aus einer großen Auswahl an einfachen und funktionellen Spielen wählen könnte, wie sie etwa auf der Plattform Euro Palace zu finden sind.

Warnungen
Wie bei jeder neuen Erfindung im Bereich der Technologie gibt es aber auch immer versteckte Risiken. Viele befürchten eine Verletzung der Privatsphäre durch ein Gerät, welches ohne Schwierigkeiten geheime Aufnahmen von anderen ohne die Zustimmung der Person machen kann. Außerdem könnten Dritte bei einem Hack an Informationen aus dem intimsten Bereich der Nutzer kommen. Und Google Glass musste sich bereits der Kritik stellen, dass ihr Produkt schädlich für die Augen des Anwenders sein könnte.

So bleibt es nun wohl abzuwarten, wie sich dieser Bereich der Technologie weiterentwickeln wird und wie die Verbraucher darauf reagieren werden. Es ist anzunehmen, dass es einen gewissen Boom geben wird, sobald die großen Smartphone-Hersteller eine Koppelung mit ihren Geräten ermöglichen und so eine gewisse Massentauglichkeit gegeben ist.