Canon EOS 50D und EOS 60D – DSLR News-Archiv

CANON EOS 50D – TOP-DSLR MIT 15 MEGAPIXEL: Semiprofessionelle Kamera für alle Ansprüche!

(Nov. 2008) Lange haben Canon-Fans auf den Nachfolger der EOS 40D gewartet und mit der EOS 50D hat der führende DSLR-Hersteller eine Top-Kamera zu einem sehr interessanten Preis auf den Markt gebracht. Die Canon EOS 50D die Ende 2008 bereits zum Straßenpreis von etwa 1000 Euro (Body only) zu bekommen ist, geizt nicht mit tollen Features: Am auffallendsten ist natürlich der neue CMOS-Sensor, der jetzt 15 statt bisher 10 Megapixel besitzt und beachtliche 4752 mal 3168 Bildpunkte bereitstellt. Die weiteren Funktionen sind bei einer semi-professionellen Kamera mittlerweile quasi Standard: 3-Zoll-Display (mit einer vier Mal so hohen Auflösung wie bei der EOS 40D!), Live-View, Staubreduktionssystem, 6 Bilder pro Sekunde und Anschlussmöglichkeit für WLAN. Interessant ist bei der 50D auch die Möglichkeit, den Wert für die Sensor-Empfindlichkeit bis auf 12800 ISO hochzudrehen.

Die Canon EOS 50D im Detail:
Ambitionierte Fotoprofis lassen sich bei der EOS 50D und anderen Kameras des Semiprofi-Lagers nicht von der Anzahl der Pixel täuschen, denn im Vergleich zu 10 oder 12 Millionen Bildpunkten fällt der Unterschied nicht großartig aus. In etlichen Tests wurde der 50D auch eine etwas schlechtere Schärfe pro Bildpunkt attestiert, als dies bei der 40D der Fall war. Das liegt in erster Linie an der gleich gebliebenen Sensor-Größe, auf die natürlich deutliche mehr Pixel gepackt werden müssen. Natürlich war für Canon die Einführung dieser Kamera mit einer derart hohen Auflösung wichtig, denn einerseits musste die Nikon D300 geschlagen werden und andererseits hat beispielsweise Pentax mit der K20D gezeigt, dass man auch in preiswerte Kameras Top-Bildsensoren einbauen kann. Allerdings stellen 15 Megapixel hohe Anforderungen an die verwendeten Objektive und gerade solche aus den Anfänger der digitalen Fotografie sind meistens nur mit maximal 10 Megapixel wirklich brauchbar. Während analoge Objektive in der Regel relativ gut funktionieren, kann man als Nutzer von 50D & Co. unter Umständen eine Überraschung erleben, wenn plötzlich die bislang mit einem Vorgänger genutzte Linse keine guten Bilder mehr produziert. Hier hilft also wohl nur der Umstieg auf teurere Objektive.

Unser Fazit: Die Canon EOS 50D ist – wie jede DSLR des Herstellers – ein ausgezeichnetes und ausgereiftes Produkt, das mit etwa 1000 Euro zu einem sehr interessanten Preis auf den Markt gekommen ist. Wer so viel Geld ausgeben will, erhält eine tolle Gegenleistung. Allerdings ist der merkbare Vorsprung in der Auflösung gegenüber 10 oder 12 Megapixel in der Praxis gar von so großer Bedeutung, außer man druckt regelmäßig Poster von den geschossenen Fotos oder benötigt wirklich hochauflösende Bilder, um diese beispielsweise in Magazinen zu publizieren. Wer sparen möchte, kann sich übrigens guten Gewissens für die mehr als 300 Euro billigere EOS 40D entscheiden.

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CANON EOS 60D – DIE NACHFOLGERIN DER DSLR EOS 50D: Lange Spekulation über neue Canon-Spiegelreflex

(März 2010) Gerüchte gab es schon lange rund um die neue Canon EOS 60D DSLR. Dabei handelt es sich um den logischen Nachfolger der schon etwas betagten EOS 50D, die seit ihrer Markteinführung im Herbst 2008 zwischenzeitlich trotz der soliden Technik nicht mehr ganz aktuell ist. Von der neuen Kamera ist in erster Linie ein wieder verbesserter CMOS-Chip mit 18 oder sogar 21 Megapixel zu erwarten und natürlich die Integration von HD-Video als wichtiges Marketing-Feature.

Die EOS DSLR-Reihe – Ein Erfolg für Canon
Soviel ist klar: Canon baut mit der EOS Digi-Spiegelreflex-Serie ausgezeichnete und deshalb auch gut zu verkaufende Kameras. Während sich Modelle wie die EOS 500D bzw. später EOS 550D an Einsteiger richten und (gerade in Kombination mit guten Objektiven abseits der üblichen Kit-Linsen bzw. Superzoom-Kompromisse) herausragende Leistungen ermöglichen, gibt es mit der EOS 7D beim Crop- bzw. EOS 5D Mark II und EOS 1D Reihe auch im Profil-Lager genügend Auswahl. Was aber fehlt, ist eine preiswerte DSLR im Zwischensegment und einem Preis von ca. 1000 Euro. In diesen Bereich soll die EOS 60D angesiedelt werden.

Die lang erwartete Canon EOS 60D
Ein gutes Indiz für das Erscheinen der neuen Canon EOS 60D ist die Tatsache, dass einerseits die EOS 50D Anfang 2010 sehr günstig angeboten wird und zum Beispiel deutlich preiswerter ist als die vergleichbare Pentax K7 (die allerdings eine Videofunktion beinhaltet). Bei etlichen Händlern wird die EOS 50D inzwischen langsam aber sicher abverkauft bzw. gar nicht mehr nachbestellt, was ein Indiz für ein Nachfolgemodell ist. Darüber gewährt Canon USA einen großzügigen Sofort-Rabatt („Instant Rebate“) von 100 Dollar beim Body-only bzw. 250 Dollar in Verbindung mit der Anschaffung eines Objektivs.

Die anzunehmenden Features finden Sie in unserer Auflistung, wobei grundsätzlich mit wenig Überraschungen zu rechnen ist. Allerdings könnte gerade der Video-Bereich Neuerungen bringen, denn einerseits ist die EOS 7D in dieser Hinsicht nicht ganz so vielseitig wie die EOS 5D und andererseits könnte gerade das Aufnehmen von hochwertigen Clips für die anvisierte Zielgruppe ein wichtiger Punkt sein, um zur EOS 60D zu wechseln. Immerhin ist der neue Sensor alleine nicht das Hauptargument für die Anschaffung der neuen DSLR. Auch die restlichen technischen Daten sind keine Revolution, die ambitionierte Hobbyfotografen zum sofortigen Kauf überzeugen werden.

Viele Spekulationen gab es im Bezug auf die EOS 60D auch in die Richtung, dass der Hersteller diese Kamera-Familie zugunste der nicht viel teureren 7D sterben lassen würde. Um jedoch ein komplettes Portfolio anbieten zu können, muss aber diese Lücke sowohl nach oben als auch nach unten hin zur EOS 550D geschlossen werden. Nur auf diese Weise bleibt Canon tatsächlich unangreifbar, denn Nikon kann bei der Modellpalette insgesamt nicht mithalten. Wobei die Nummer zwei bei den Spiegelreflexkameras sowohl im Consumer- und eben im Professional-Bereich längst fällige Updates noch nicht geliefert hat.

Die Features der Canon EOS 60D:

  • neuer APS-C Sensor mit 18 (oder 21) Megapixel
  • rund 6 Fotos pro Sekunde bei Serienaufnahmen
  • Full-HD Aufnahme
  • eigener Videobutton wie bei der EOS 7D
  • DIGIC-5 Prozessor
  • Überarbeitung des Gehäuses
  • eventuell vorhandenes GPS-Modul für Geotagging-Zwecke
  • schwenkbares Display wie bei anderen Herstellern
  • ISO-Wert bis 12800

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